Terrarienklima

Tropenterrarium
Ein Tropenterrarium ist eine Sonderform, in dem sowohl der Wasser-, Land- als auch der Luftraum eine Rolle spielen. Diese Mischform zwischen Terrarium und Aquarium dient insbesondere der Haltung von Amphibien und den wasserliebenden Reptilienarten. Der Landteil eines Tropenterrarium ist strukturiert gestaltet: ein Aquarium wird also nicht allein durch einen über die Wasserfläche herausragenden Stein zum Tropenterrarium obwohl dieser zum Beispiel für Wasserschildkröten einen wichtigen Ruheplatz darstellt. Es kann ein Wasserfall mit eingebaut werden und als Pflanzen werden einige im Handel erhältliche Aquarienpflanzen und Bromelien, Orchidee, und auch Javamoos bevorzugt verwendet.

Wüstenterrarium
Das Trocken- oder Wüstenterrarium, in dem vor allem Reptilien oder Skorpione aus Trocken- oder Wüstengebieten gepflegt werden. Die charakteristische Einrichtung besteht aus einem trockenen Bodengrund wie Sand oder Lehm, Steinen, Wurzeln, Kakteengerippen und evtl. dickblättrigen Gewächsen, die aus Trockengebieten stammen. Das Klima ist durch hohe Tagestemperaturen bei gleichzeitig niedriger Luftfeuchtigkeit und sehr niedrigen Nachttemperaturen (zum Teil mit Frosteinbrüchen) bei höherer relativer Luftfeuchtigkeit gekennzeichnet.

Regenwaldterrarium
Das Regenwaldterrarium, in dem Tiere aus Feuchtgebieten oder Regenwäldern gepflegt werden. Charakteristisch für diesen Terrarientyp ist ein Feuchtigkeitsspeichernder Bodengrund wie beispielsweise ein Blumenerde-Sand-Gemisch, evtl. eine Moos oder Laubschicht und eine üppige Bepflanzung. Die übrige Terrarieneinrichtung besteht aus Ästen, Zweigen, Lianen usw. Tagestemperaturen von ca. 25-30 °C bei nur geringfügiger nächtlicher Abkühlung und einer ständig hohen Luftfeuchtigkeit von 60 bis annähernd 100 % relativer Feuchte sind charakteristisch.